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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

iRights erhält Grimme Online Award 2006

Von Olaf Koglin
 
iRights.info wurde am vergangenen Freitag in Köln mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Die Jury stellte dabei die sachliche und praxisrelevante Verbraucherinformation auf der Website von iRights heraus: „In angenehm unaufgeregter Tonalität und in verständlicher Sprache klärt die Website all jene Alltagsprobleme, die zwischen CD-Brenner, DVD-Ländercode und MP3-Download auftauchen.“

Hintergrund:

Das nach dem ersten Generaldirektor des Norwestdeutschen Rundfunks benannte Adolf-Grimme-Institut vergibt seit 1964 jährlich Preise für Fernsehsendungen. Zusätzlich wird im Bereich der online-Publizistik seit 2001 der Grimme Online Award vergeben, zu dessen Sponsoren u.a. Intel und das Land Nordrhein-Westfalen zählen. 2006 wurde unter anderem die Nachrichten-Persiflage Ehrensenf prämiert. In der Kategorie „Information“ wurde neben dem SZ-Jugendmagazin „jetzt“ die Redaktion und Projektleitung von der Website iRights prämiert.

iRights.info ist ein vom Bundesministerium für Verbraucherschutz gefördertes Projekt des Berliner Vereins Mikro e.V. Zu dem Team von iRights gehören unter anderem Wizards-of-OS-Organisator Volker Grassmuck, ifross-Mitglied Till Kreutzer und der Mitherausgeber des Open Source Jahrbuchs Robert Gehring. iRights stellt Fragen wie „Sind Privatkopierer Verbrecher?“ „Macht sich strafbar, wer eine CD oder DVD kopiert?“ – und beantwortet diese Fragen auch in der von der Jury gelobten Art und Weise: „Sich im 21. Jahrhundert an Musik, Filmen oder Software zu erfreuen, ist ein schwieriges Unterfangen. Gesetzgeber verwirren den Konsumenten mit ersten und zweiten Novellierungskörben, Lobbyverbände der Unterhaltungsindustrie drohen in ihren Kampagnen mit Handschellen und Haftstrafen, während beim so genannten digitalen Rechtemanagement (DRM) jeder Anbieter sein eigenes Süppchen kocht und so das Nervenkostüm des Verbrauchers bei jedem Kauf erneut auf Strapazierfähigkeit testet. Das Angebot iRights.info leistet in diesem Dickicht, das oft genug selbst Juristen Rätsel aufgibt, vorbildliche Orientierungsarbeit“, so die Jury.