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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

Creative Commons

"Berliner Rede": Bundesjustizministerin unterstützt freie Lizenzmodelle

von Prof. Dr. Axel Metzger
 
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat in ihrer vielbeachteten "Berliner Rede zum Urheberrecht" vom vergangenen Montag nicht nur einen lesenswerten Rundumschlag zu vielen der aktuellen rechtspolitischen Fragestellungen des Urheberrechts geliefert, sie hat sich auch mit freien Lizenzmodellen im Sinne der GNU GPL und der Creative Commons Lizenzen sowie mit Open Access auseinandergesetzt. Die Passagen sind lesenswert, auch weil sie in der Argumentation der Ministerin einen zentralen Platz einnehmen. "Zugang, Zugriff, 'Access' sind die Schlüsselbegriffe unserer Ära", heißt es gleich zu Beginn. Und: "GNU- oder Creative-Common-Lizenzen sind eine großartige Sache, um die breite Nutzung digitaler Medieninhalte zu ermöglichen. Aber auch dieses System funktioniert eben nur auf der Basis des Bestimmungsrechts des Urhebers über die Nutzung seines Werkes." Man darf für die kommenden Jahre also auf ein offenes Ohr der Ministerin für die besonderen Anforderungen der freien Lizenzmodelle an das Urheberrecht hoffen. » Weiter

Konferenz zu Rechtsfragen der freien Software in Hannover mit Eben Moglen, Till Jaeger und Axel Metzger

von: Prof. Dr. Axel Metzger
 
Am 17. und 18. März 2010 findet in Hannover eine hochrangig besetzte Konferenz zu den Rechtsfragen freier Software und freier Inhalte statt. Unter den Sprechern sind Prof. Eben Moglen, Columbia Law School und Software Freedom Law Center, Dr. Till Jaeger, ifrOSS und JBB Rechtsanwälte, Prof. Dr. Axel Metzger, ifrOSS und Leibniz Universität Hannover. Weitere Themen der Konferenz sind Urheberrechtsschranken und die Haftung von Internet Service Providern. » Weiter

Wissenschaftlicher Dienst informiert Bundestag über Creative Commons

Von: Dr. Till Kreutzer
 
Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat eine Kurzexpertise über die CC-Lizenzen (PDF) erstellt. Hierin werden den Abgeordneten einige grundlegende Begriffe, Sinn und Zweck sowie Historie und Entwicklung der Open-Content-Initiative erklärt. » Weiter

Creative Commons Lizenz "non-commercial" sorgt für Rechtsstreit

Von: Dr. Till Jaeger
 
In einem gerichtlichen Verfahren wegen der Verwendung von Modefotos unter der Creative Commons Lizenz "non-commercial" in der Burda-Zeitschrift "Young" haben die Parteien den Rechtsstreit durch einen Vergleich abgeschlossen. So steht weiterhin eine gerichtliche Entscheidung in Deutschland zur Durchsetzbarkeit von Creative Commons Lizenzen aus. » Weiter

Creative Commons veröffentlichen Studie zum Begriff "NonCommercial"

Von: Prof. Dr. Axel Metzger
Creative Commons hat eine umfangreiche empirische Studie zum Verständnis des Begriffs "Non-Commercial" in CC-Lizenzen vorgelegt, die auf 255 Seiten statistisches Material zu der Frage sammelt, wie Rechtsinhaber und Nutzer den Begriff in verschiedenen Szenarien verstehen: Defining "Noncommercial": A Study of How the Online Population Understands "Noncommercial Use". Der Auftrag zu der Studie wurde bereits vor einem Jahr vergeben. Das jetzt vorlegte Ergebnis enthält manche Überraschung und dürfte für die Anwendung des Begriffs in der Praxis hilfreich sein. » Weiter

Unkomm statt Popkomm

Von Dr. Till Jaeger
 
Nach der Absage der Popkomm 2009 durch den Bundesverband der Musikwirtschaft im Juni haben sich zahlreiche Musikschaffende und Kulturinteressierte in Berlin zu einer eigenen Initiative unter dem Arbeitstitel "Unkomm" zusammengeschlossen. Inzwischen wird die Veranstaltung "all2gethernow!" genannt und soll an dem ursprünglichen Termin der Popkomm vom 16. - 18. September 2009 in Berlin stattfinden. » Weiter

Wikipedia ab 15.06.2009 unter CC-BY-SA – Einzelheiten der juristischen Abwicklung ungeklärt

Von Prof. Dr. Axel Metzger
 
Die Wikimedia Foundation hat die Ergebnisse einer Abstimmung der Wikipedia-Autoren zur künftigen Lizenzpolitik mitgeteilt. Danach haben sich 17.462 registrierte Mitglieder an der Abstimmung beteiligt. 75,8 % stimmten für die künftige Doppellizenzierung aller Wikipedia-Inhalte unter der Creative Commons-Lizenz „Attribution-ShareAlike“ (CC-BY-SA). 10,5 % stimmten gegen den Wechsel der Lizenzstrategie und 13,7 % äußerten sich mit „keine Meinung zu dem Wechsel“. Ab dem 15.06.2009 sollen alle bisher unter der GNU Free Documentation License (GNU FDL) erhältlichen Wikipedia-Inhalte, das sind vor allem die Texte der Online-Enzyklopädie aber auch andere Inhalten, parallel unter der GNU FDL und der CC-BY-SA erhältlich sein. » Weiter

GNU FDL 1.3 gestattet Relizenzierung von Wikipedia unter CC-BY-SA

Von Prof. Dr. Axel Metzger
 
Die Free Software Foundation hat eine neue Version der GNU Free Documentation License veröffentlicht. Die GNU FDL 1.3 wurde seit langem mit Spannung erwartet, weil die ursprünglich für Softwaredokumentationen gedachte Lizenz in den letzten Jahren durch ihren Einsatz für das freie Weblexikon Wikipedia erheblich an Bedeutung gewonnen, hier jedoch auch zu Problemen geführt hat. Die GNU FDL war bislang inkompatibel mit den Creative Commons-Lizenzen. Dies hat sich vor allem bei der Einbindung von Inhalten von Wikimedia Commons in Wikipedia als Hindernis erwiesen. In der Wikimedia Commons Datenbank sind Bilder und andere zentral genutzte Inhalte für Wikipedia abgelegt, und zwar vielfach unter Creative Commons-Lizenzen. Die gemeinsame Verwendung dieser Inhalte mit den GNU FDL-Texten von Wikipedia war rechtlich problematisch. Die neue GNU FDL dürfte dieses Problem lösen. » Weiter

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