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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

FANTEC

GPL-Verletzung durch Angebot unvollständigen Quellcodes

Anmerkung zum Urteil des Landgerichts Hamburg vom 14. Juni 2013 - 308 O 10/13 - FANTEC, in: ITRB, Heft 9, 2013, S. 205-206

LG Hamburg: FANTEC Media Player verletzt GPLv2

von Lisa Käde

FANTEC, ein deutsches IT-Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg,  unterlag in einem Prozess vor dem Landgericht Hamburg  wegen Verletzung der GPLv2-Bedingungen.

Auf einem "Hacking-For-Compliance"-Workshop, der im Mai 2012 in Berlin von der Free Software Foundation Europe (FSFE) veranstaltet wurde, wurde eine GNU-GPL-Verletzung durch FANTEC festgestellt. In dem von FANTEC vertriebenen Media Player "3DFHDL" wird unter anderem die unter der GPLv2 Lizenz stehende Firewall-Software "netfilter/iptables" eingesetzt. Die Firmware für dieses Gerät, die die besagte Software beinhaltet, bietet FANTEC darüber hinaus auf den eigenen Internetseiten zum Download an, ohne jedoch "die Lizenzbedingungen der GPLv2 beizufügen und ohne den vollständigen korrespondierenden Quellcode an gleicher Stelle und zu gleichen Bedingungen lizenzgebührenfrei Dritten zur Verfügung zu stellen." (aus der Urteilsbegründung des LG Hamburg vom 14.06.2013, AZ 308 O 10/13) » Weiter

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