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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

FSFE

Veranstaltung zu Open Source und dem kooperativen Umgang mit Softwarepatenten im europäischen Kontext

Das Open Invention Network und die FSF Europe organisieren in Berlin am 21. Oktober und in Warschau am 22. Oktober Veranstaltungen zum Thema Freie Software und defensive Patentstrategien. » Weiter

LG Hamburg: FANTEC Media Player verletzt GPLv2

von Lisa Käde

FANTEC, ein deutsches IT-Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg,  unterlag in einem Prozess vor dem Landgericht Hamburg  wegen Verletzung der GPLv2-Bedingungen.

Auf einem "Hacking-For-Compliance"-Workshop, der im Mai 2012 in Berlin von der Free Software Foundation Europe (FSFE) veranstaltet wurde, wurde eine GNU-GPL-Verletzung durch FANTEC festgestellt. In dem von FANTEC vertriebenen Media Player "3DFHDL" wird unter anderem die unter der GPLv2 Lizenz stehende Firewall-Software "netfilter/iptables" eingesetzt. Die Firmware für dieses Gerät, die die besagte Software beinhaltet, bietet FANTEC darüber hinaus auf den eigenen Internetseiten zum Download an, ohne jedoch "die Lizenzbedingungen der GPLv2 beizufügen und ohne den vollständigen korrespondierenden Quellcode an gleicher Stelle und zu gleichen Bedingungen lizenzgebührenfrei Dritten zur Verfügung zu stellen." (aus der Urteilsbegründung des LG Hamburg vom 14.06.2013, AZ 308 O 10/13) » Weiter

Neue Zeitschrift für Freie und Open Source Software

Von Benjamin Roger
 
Mit der International Free and Open Source Software Law Review (IFOSS L. Rev.) ist eine neue Online-Publikation ins Leben gerufen worden, die sich als erste Fachzeitschrift zu dem Thema versteht. Eine maßgebliche Rolle spielen dabei das European Legal Network und die Free Software Foundation Europe (FSFE). » Weiter

FSF Europe gibt FLA frei

Von Dr. Axel Metzger
 
Die FSF Europe hat bekannt gegeben, dass das Fiduciary License Agreement (FLA) – zu deutsch: Treuhänderische Lizenzvereinbarung – künftig von Projekten auch in veränderter Form für ihr Rechtemanagement verwendet werden kann. Das FLA kann wahlweise nach den Bedingungen der GNU Free Documentation License (GNU FDL) oder der Creative Commons Lizenz „Attribution-Share Alike“ (cc by-sa) genutzt werden. Damit steht eine solide Grundlage für eine zentrale Rechteverwaltung in freien Softwareprojekten zur Verfügung. » Weiter

FSF Europe ruft "Freedom Task Force" (FTF) ins Leben

Von Dr. Till Jaeger
 
Die FSF Europe hat eine Freedom Task Force (FTF) gegründet, die für die juristischen Aspekte der Arbeit der FSF Europe zuständig sein wird. Koordinator der FTF ist der Ire Shane Coughlan, der von Zürich aus, die FTF leiten wird. In diesem Zusammenhang wurde auch Version 1.1 des Fiduciary License Agreements (FLA) vorgestellt, mit dem Programmierer Urheberrechte umfassend an die FSF Europe zur treuhänderischen Wahrnehmung übertragen können. » Weiter

FSF Europe startet mit "Fellowship" neue Community-Initiative

Von Dr. Till Jaeger
 
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat an diesem Wochenende auf der FOSDEM in Brüssel eine neue Community-Iniative mit dem Namen "Fellowship of Free Software Foundation Europe" gelauncht. Ziel der Initaitive ist es, allen an Freier Software und anderen Aspekten von Freiheit im digitalen Zeitalter interessierten Personen ein Plattform zu bieten. Wer für einen Jahresbeitrag von 120,- Euro (bzw. 60,- Euro für Studenten) die Mitgliedschaft als "Fellow" erwirbt, kann an der Arbeit der FSFE partizipieren. Zu den Leistungen gehört auch eine Kryptocard auf Open-PGP-Basis sowie eine eigene E-Mail-Adresse. » Weiter

FSFE bezeichnet Schreiben neuer Lizenzen als vielfach kontraproduktiv

Von Carsten Schulz
 
Nach Ansicht der Free Software Foundation Europe (FSFE) gibt es möglicherweise einen Trend, dass immer mehr Projekte neue Lizenzen für Freie Software erfinden, statt die bestehenden zu verwenden, die von tausenden Projekten bereits erfolgreich eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang betont die FSFE ausdrücklich, dass nach ihrer Auffassung die GNU Public License (GPL), die GNU Lesser General Public License LGPL und die BSD-artigen Lizenzen ausgezeichnet für die meisten - wenn nicht für alle - Freien Softwareprojekte anwendbar seien. Behauptungen, die GPL wäre außerhalb der USA nicht anwendbar, seien durch ein Urteil des Landgerichts München (PDF, ca. 750 KB) zur Wirksamkeit der GPL widerlegt worden. » Weiter

Zu treuen Händen

(Linux-Magazin 5/2003, S. 75), Thema: Das FLA - Die treuhänderische Lizenzvereinbarung der FSF Europe

FSF Europe und ifrOSS verbessern Rechtsschutz für Freie Software: Fiduciary License Agreement veröffentlicht

Von Axel Metzger
 
Die Free Software Foundation Europe hat am 02.03.2003 eine "Treuhänderische Lizenzvereinbarung" ("Fiduciary License Agreement", kurz FLA) veröffentlicht. Der Lizenztext stellt das Ergebnis einer Zusammenarbeit von ifrOSS und FSF Europe dar und soll helfen, den Rechtsschutz für Freie Software in Europa zu verbessern. Mittels des FLA können Freie Programmierer ihre Interessen bündeln, um sich gemeinschaftlich gegen Lizenzverletzungen an ihrer Software zu wehren. » Weiter

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