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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

Mozilla

Das Markenrecht als Missbrauchsschutz für Open Source Software

Von Benjamin Roger

In einem unlängst bekannt gewordenen Urteil vom 10. Dezember 2010 hat das Hamburger Landgericht der Klage von Mozilla gegen mehrere Anbieter kostenpflichtiger Downloads weitgehend stattgegeben. Diese hatten unter anderem die Mozilla-Programme Firefox und Thunderbird gegen verdeckte und teilweise erhebliche Gebühren angeboten, worin das Gericht eine Verletzung der Markenrechte von Mozilla sah. » Weiter

Mozilla zieht EULA unter Linux zurück

Von Benjamin Roger
 
Die Mozilla Foundation hat angekündigt, auf ein "End User License Agreement" (EULA) unter Linux zu verzichten. Ein solches EULA, welches der Nutzer bei der Installation oder beim ersten Starten der Software bestätigen muss, wird häufig verwendet, um die Nutzungsrechte (weiter) einzuschränken. Vornehmlich aus diesem Grund war die Entscheidung von Mozilla, EULAs auch bei den Linux-Versionen einzusetzen, bei den Distributoren auf heftige Kritik gestoßen. Rechtlich ist ohnehin sehr zweifelhaft, ob solche nachträglich gestellten Vertragsbedingungen wirksam werden. » Weiter

Freie Software und Markenrecht: Debian und Mozilla liefern Schaustück

Von Dr. Axel Metzger
 
Wie "heise open" meldet, wird Debian im unstable-Zweig seiner GNU/Linux-Distribution künftig die Flagschiffe der Mozilla-Foundation, den Webbrowser Firefox und den E-Mail-Client Thunderbird wegen markenrechtlicher Streitigkeiten unter den Namen Iceweasel und Icedove verbreiten. Die Mozilla Foundation hält die Markenrechte an den Bezeichnungen Firefox und Thunderbird und knüpft die Nutzung dieser Bezeichnungen an die Einhaltung bestimmter Bedingungen, welche das Debian-Projekt nicht erfüllen möchte. » Weiter

Mozilla schließt Relizenzierung unter MPL, GPL und LGPL ab

Von Dr. Axel Metzger
 
Die Mozilla Foundation hat die Relizenzierung aller under ihrer Ägide entwickelten Programme, insbesondere Firefox, Thunderbird, Seamonkey and Camino, abgeschlossen. Wie Mozilla-Mitarbeiter Gervase Markham berichtet, ist der Code aller Programme nunmehr wahlweise nach den Bedingungen der Mozilla Public License, der GNU General Public License oder der GNU Lesser General Public License erhältlich. Für die Nutzer ergeben sich dadurch erweiterte Nutzungsmöglichkeiten. » Weiter

Dreifach-Lizenz für Mozilla 1.7b

Von Dr. Julia Küng
 
Nach mehr als zweijähriger Arbeit ist es der Mozilla Foundation nunmehr gelungen, sämtliche der gesuchten Urheber von Mozilla ausfindig zu machen und die für eine Neulizenzierung von Mozilla in der Version 1.7b fast 450 notwendigen Genehmigungen einzuholen.
In Zukunft soll die Applikation unter der MPL/GPL/LGPL–triple license stehen, was bedeutet, dass jede Person, die diese bearbeitet oder verbreitet, wählen kann, nach welcher dieser drei Lizenzen sie handelt. Bezüglich der übrigen Dateien erachtete die Mozilla Foundation es nicht für erforderlich, deren Urheber um Zustimmung zu ersuchen. Diese standen nämlich zu einem Großteil unter der NPL und mozilla.org hatte seit der Gründung der Mozilla Foundation das Recht von Netscape in V.3 NPL übernommen, NPL-Code unter einer Lizenz seiner Wahl weiterzulizenzieren, was eine Umlizenzierung in die tri-license ermöglicht hat. Einige weitere Dateien standen bereits unter Lizenzen, die mit der GPL und LGPL kompatibel sind.
Es wird daher in Zukunft ebenso möglich sei, Mozilla-Code in Bibliotheken, die der LGPL unterstehen, einzufügen und diese dann unter der LGPL zu verbreiten, wie Mozilla-Code mit GPL-Code zu verbinden und nach den Vorgaben der GPL zu verbreiten. » Weiter

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