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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

Open Access

Vortragsmaterialien der Tagung Offene Lizenzen in den Digitalen Geisteswissenschaften online

Von: Dennis G. Jansen, LL.M. (Berkeley)

Ende April fand an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München eine Tagung zum Einsatz von offenen Lizenzen in den Geisteswissenschaften statt. Inzwischen sind die Materialien der Vorträge online verfügbar. Bei den Materialien befindet sich neben einer kurzen Zusammenfassung der Beiträge und den Präsentationsfolien auch meist ein Videomitschnitt. Beiträge gab es zu den Themenbereichen: » Weiter

Koalitionsvertrag: Open Source, Open Access und Open Data sollen gefördert werden

Von: Lisa Käde

Am 27. November 2013 wurde in Berlin die finale Version des Koalitionsvertrags der 18. Legislaturperiode zwischen CDU, CSU und SPD vorgestellt.

An verschiedenen Stellen in dem Dokument werden offene Standards hervorgehoben (Open Source, Open Data, Open Access): Unter anderem sollen (als Alternativen zu proprietärer Software / Closed Source Software) speziell offene Plattformen und Open Source Lösungen unterstützt und gefördert werden. » Weiter

"Berliner Rede": Bundesjustizministerin unterstützt freie Lizenzmodelle

von Prof. Dr. Axel Metzger
 
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat in ihrer vielbeachteten "Berliner Rede zum Urheberrecht" vom vergangenen Montag nicht nur einen lesenswerten Rundumschlag zu vielen der aktuellen rechtspolitischen Fragestellungen des Urheberrechts geliefert, sie hat sich auch mit freien Lizenzmodellen im Sinne der GNU GPL und der Creative Commons Lizenzen sowie mit Open Access auseinandergesetzt. Die Passagen sind lesenswert, auch weil sie in der Argumentation der Ministerin einen zentralen Platz einnehmen. "Zugang, Zugriff, 'Access' sind die Schlüsselbegriffe unserer Ära", heißt es gleich zu Beginn. Und: "GNU- oder Creative-Common-Lizenzen sind eine großartige Sache, um die breite Nutzung digitaler Medieninhalte zu ermöglichen. Aber auch dieses System funktioniert eben nur auf der Basis des Bestimmungsrechts des Urhebers über die Nutzung seines Werkes." Man darf für die kommenden Jahre also auf ein offenes Ohr der Ministerin für die besonderen Anforderungen der freien Lizenzmodelle an das Urheberrecht hoffen. » Weiter

Launch des juristischen online-Journals jipitec

Von: Dr. Olaf Koglin
 
Im Rahmen der Konferenz Commons, Users, Service Providers – Internet (Self-)Regulation and Copyright wurden letzte Woche von den Professoren Dreier, Metzger und Spindler die Website und die Zeitschrift jipitec eröffnet. Jipitec steht für ”Journal of Intellectual Property, Information Technology and Electronic Commerce Law”, befasst sich also mit aktuellen Themen des Rechts der Bereiche Geistiges Eigentum, Informationstechnologie und e-Commerce.
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"Heidelberger Appell" heitzt Diskussion um Open Access an

Von Dr. Olaf Koglin
 
Open Access, Google Books und YouTube: Das Heidelberger Institut für Textkritik wendet sich mit seinem "Heidelberger Appell" gegen beide und appellierte diesbezüglich jüngst an die deutschen Regierungen.

Die F.A.Z. und auch die taz hatten wohlwollend über den Heidelberger Appell berichtet; zu den Unterzeichnern des Appels gehören u.a. Michael Naumann, Hans Magnus Enzensberger und Wolfgang Beck vom C. H. Beck Verlag. Die Unterzeichner fordern: "Es muß auch künftig der Entscheidung von ... allen Kreativen freigestellt bleiben, ob und wo ihre Werke veröffentlicht werden sollen. Jeder Zwang, jede Nötigung zur Publikation in einer bestimmten Form ist ebenso inakzeptabel wie die politische Toleranz gegenüber Raubkopien, wie sie Google derzeit massenhaft herstellt."

Ob das Zusammenfassen der Thematik rund um so genannte "Raubkopien" im Internet mit den Anliegen von Open Access im wissenschaftlichen Bereich einer sachlichen Behandlung der Themtiken zuträglich ist, darf wohl bezweifelt werden. So ist - anders als z.B. im jüngsten Artikel in der F.A.Z. vom 21. April 2009 - in den Diskussionsforen und weiteren Artikeln, unter anderen beim Perlentaucher und auf heise.de, eine sehr kritische Auseinandersetzung mit dem Appell und seiner Tonalität entstanden. » Weiter

MPI plädiert für Open Access zum kulturellen Erbe

Von Benjamin Roger
 
Das Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte hat Empfehlungen zur wissenschaftlichen Nutzung visueller Medien veröffentlicht, in denen es sich für ein Open-Access-Modell ausspricht. Dabei geht es um kulturhistorische Werke, die keinen urheberrechtlichen Schutz (mehr) genießen, insbesondere die Bestände von Museen.

Das MPI stellt heraus, dass die Regelung des Zugangs zu solchen Werken zunächst keine urheberrechtliche Frage ist (eben weil die Werke gemeinfrei sind), sondern von den Eigentümern (der körperlichen Gegenstände) vertraglich gestaltet werden kann und wird. Die sich anschließende Frage, zu welchen Bedingungen Abbildungen der Werke zugänglich sind, wirft wiederum klassische Probleme des Urheberrechts auf: wer soll diese Kopien nutzen können, zu welchem Preis, und in welchem Umfang? » Weiter

Leitfaden zu Open Access erschienen

Von Olaf Koglin
 
Im Rahmen des Projekts "Open Access Recht" an der Universität Göttingen ist von Prof. Dr. Gerald Spindler das rund 200 S. starke Buch Rechtliche Rahmenbedingungen von Open-Access-Publikationen herausgegeben worden. » Weiter

Open Access: "Berlin Declaration" als Meilenstein auf dem Weg zu einer offenen Wissensgesellschaft

Von Dr. Till Jaeger

Alle bedeutenden Forschungsorganisationen Deutschlands haben zum Abschluss einer dreitägigen Konferenz in Berlin die "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences an Humanities" verabschiedet. Die Max-Planck-Gesellschaft, die Frauenhofer Gesellschaft, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft und der Wissenschaftsrat haben darin zusammen mit weiteren nationalen und internationalen Partnern ihren Willen bekundet, das Open Access-Prinzip zu unterstützen.

Kernansatz von "Open Access" ist der freie Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und Kulturgut über das Internet. Dabei geht es insbesondere darum, wissenschaftliche Fachveröffentlichungen kostenfrei für jedermann in Online-Archiven zugänglich zu machen, aber auch sonstige Forschungsergebnisse, Bilder, Graphiken und Texte. Die "Berlin Declaration" stellt zwei Voraussetzungen für Open Access auf: Die erste betrifft lizenzrechtliche Vorgaben, wonach der Urheber oder Rechteinhaber ein kostenfreies und weltweites "Zugangsrecht" an jedermann gewähren muss sowie die Einräumung eines Nutzungsrechts zur Vervielfältgung, Verbreitung, und öffentliche Zugänglichmachung des Werkes in digitaler Form, das zudem verändert und in veränderter Form verbreitet werden darf. Daneben ist die Urheberschaft anzuerkennen, und ein Ausdruck des Werkes zu privaten Zwecken muss zulässig sein. Die zweite Voraussetzung sieht vor, dass zumindest eine vollständige Version des Werkes zusammen mit einer Lizenz (nach den Vorgaben der ersten Voraussetzung) in einem elektronischen Standardformat zur Langzeitarchivierung in einem Online-Archiv abgelegt wird, das geeigneten technischen Standards genügt. » Weiter

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