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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

SCO

SCO zur Zahlung von 10.000 Euro Ordnungsgeld verurteilt

Von: Daniel Heyl

(Daniel Heyl ist Praktikant am ifrOSS und studiert Informationsrecht an der FH Darmstadt)

Die SCO Group GmbH, Tochtergesellschaft der durch die Klage gegen IBM in die Schlagzeilen geratenen SCO Group, Inc., muss in Zusammenhang mit dem Rechtsstreit um vermeintlich gestohlenen UNIX-Quellcode 10.000 Euro an die Staatskasse abführen. Das Bad Homburger Unternehmen hatte Webseiten mit Aussagen, Linux beinhalte gestohlenen Unix-Quellcode, nicht vom Netz genommen und damit gegen eine einstweilige Verfügung des Landgerichts München I vom 05.06.03 verstoßen. » Weiter

GPL vor Gericht

Von Carsten Schulz

"Big Blue" IBM und der Linux-Distributor RedHat haben unabhängig voneinander Klage gegen den Softwarehersteller SCO eingereicht.
SCO hatte in den vergangenen Monaten für vielfachen Wirbel unter den Nutzern, Entwicklern und Distributoren des Betriebssystems GNU/Linux gesorgt, indem behauptet wurde, das Betriebssystem GNU/Linux enthalte UNIX System V Code des Unternehmens, den dieses nicht freigegeben habe. Linux-Nutzer müssten daher eine entgeltliche SCO-Lizenz erwerben.
Die SCO-Group hatte darüber hinaus IBM im März 2003 auf Schadensersatz in Milliardenhöhe mit der Begründung verklagt, entgegen der Lizenzvereinbarung Software vertrieben zu haben, die vom Unix Quellcode abstamme. Gestützt wurde die Klage auf die Veruntreuung von Handelsgeheimnissen, Eingriffe in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb, Wettbewerbsverstöße und Vertragsbruch. Urheberrechtsverstöße wurden nach Auskunft eines Sprechers der SCO aufgrund der schwierigen Beweislage gerichtlich nicht geltend gemacht. » Weiter

Hat IBM UNIX-Code unter die GPL gestellt?

Von Dr. Axel Metzger
 
Die freie Software-Szene wird in den nächsten Monaten das Bezirksgericht in Salt Lake City im Auge behalten müssen. Das Gericht hat darüber zu befinden, ob IBM in gesetzeswidriger Weise "proprietären" UNIX-Code unter die GPL gestellt hat. Die Caldera Systems Inc., eine Tochter der SCO Group, hat diesen Vorwurf erhoben - verbunden mit einer Schadensersatzklage in Höhe von einer Milliarde U.S.-Dollar. Caldera ist als Distributor einer wenig erfolgreichen Linux-Distribution und als Mitglied des United-Linux-Konsortiums bekannt. Die Firma ist zugleich Inhaber der Rechte am ursprünglichen UNIX-Code, welche zunächst bei AT&T lagen und später über die Zwischenstation Novell an Caldera weiterübertragen wurden. Caldera wirft IBM vor, im Rahmen seines Linux-Engagements die Rechte Calderas an UNIX verletzt zu haben. » Weiter

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