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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

Studie

Unausgeglichene Entwicklung der Immaterialgüterrechte im digitalen Zeitalter

Von Benjamin Roger
 
Eine vom Deutschen Gewerkschaftsbund in Auftrag gegebene Studie (pdf, 83 Seiten, ca. 556 KB) mit dem Titel "Immaterialgüterrechte in der Wissensgesellschaft" befasst sich mit den rechtlichen Enwicklungen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene im letzten Jahrzehnt. Der Autor, ifrOSS-Mitglied Till Kreutzer, legt die einzelnen Änderungen im Urheber- und Patentrecht dar und unterzieht sie einer Würdigung mit Blick auf die verschiedenen betroffenen - partikularen und kollektiven - Interessen. Im Allgemeinen gelangt er zu dem Schluss, dass der Interessenausgleich weitgehend einseitig zugunsten der Rechtsinhaber ausgefallen sei, Bedürfnisse der Allgemeinheit allenfalls nachrangig berücksichtigt worden seien. » Weiter

Studie zur Umsetzung und zu Auswirkungen der Informationsgesellschafts-Richtlinie

Von Dr. Carsten Schulz
 
Das Institut für Informationsrecht der Universität Amsterdam und das Queen Mary Intellectual Property Research Center haben gemeinsam eine Studie zur Umsetzung und zu den Auswirkungen der sog. Informationsgesellschafts-Richtlinie (2000/29/EG) veröffentlicht (Teil 1, Teil 2, Executive Summary). Ziel der Richtlinie war es, zur Schaffung eines einheitlichen Binnenmarktes wichtige Aspekte des urheberrechtlichen Schutzes und der verwandten Schutzrechte auf einem hohen Schutzniveau zu harmonisieren, um dadurch Investitionen in Kreativität und Innovationen insbesondere auch im digitalen Umfeld zu fördern. » Weiter

EU-Studien zu Urheberrecht und Freier Software veröffentlicht

Von Dr. Till Jaeger
 
Zwei von der Europäischen Kommission finanzierte Studien sind in der letzten Woche veröffentlicht worden. Die unter der Leitung von Prof. Bernt Hugenholtz von dem Institute for Information Law der Universität Amsterdam erstellte Studie "The Recasting of Copyright & Related Rights for the Knowledge Economy" beschäftigt sich mit dem aktuellen Harmonisierungsstand des Urheberrechts und von Leistungsschutzrechten auf europäischer Ebene. Die Studie "Economic impact of open source software on innovation and the competitiveness of the Information and Communication Technologies (ICT) sector in the EU" wurde von dem Forschungsinstitut UNU-MERIT erstellt, ein Joint Venture der Universität der Vereinten Nationen und der niederländischen Maastricht Universität. Der Report von UNU-MERIT behandelt die wirtschaftliche Bedeutung von Freier und Open Source Software im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie in Europa. » Weiter

Die Zukunft der europäischen Informations- und Kommunikationstechnologien

Von Carsten Schulz
 
Die niederländische Regierung, die zur Zeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, hat eine Studie mit dem Titel "Rethinking the European ICT Agenda -- Ten ICT breakthroughs for reaching Lisbon goals" veröffentlicht. Die knapp 100-seitige Studie beschäftigt sich zentral mit der Frage, wie es gelingen kann, die mit der Lissabon-Strategie vereinbarten Ziele im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie zu erreichen. Sie setzt sich dabei unter anderem auch mit der Patentierbarkeit softwarebezogener Erfindungen und der Verwendung und Förderung offener Standards auseinander. » Weiter

US-Studie informiert über staatliche Open Source Strategien auf der ganzen Welt

Von Till Kreutzer
 
Das US-amerikanische Forschungsinstitut Center for Strategic and International Studies (CSIS) hat eine Studie über Open-Source-Initiativen öffentlicher Träger auf der ganzen Welt veröffentlicht. Die Untersuchung führt insgesamt 128 nationale und 57 regionale oder lokale Projekte aus verschiedenen Ländern auf, in denen entweder die Forschung über Freie Software oder deren Einsatz empfohlen, vorgeschrieben oder angeregt wird. Unter dem Strich zeigt sich zwar einerseits, dass die Möglichkeiten eines Einsatzes von Freier Software in staatlichen Stellen mittlerweile in vielen Ländern und Projekten evaluiert wird. Zur Umsetzung kam es bislang jedoch sehr häufig nicht, da die Initiativen in den meisten Fällen nicht über das Vorschlagsstadium hinausgekommen oder - soweit dies der Fall war - noch nicht realisiert worden sind. Nach den Verfassern der Studie hat man weder eine verbreitete Präferenz für den Einsatz von Freier Software festgestellt noch, dass Open Source Software aus technischer Sicht generell als vorzugswürdig angesehen wird. Vielmehr würden die Entscheidungen für eine Abkehr von "proprietärer" Software zumeist aufgrund finanzieller Erwägungen getroffen. Die Stellungnahmen aus den Projekten hätten zudem ergeben, dass die Abkehr von proprietärer Software auf verschiedenen weiteren Gründen basieren. Diese lägen u.a in einer Unzufriedenheit mit der US-amerikanischen Vorherrschaft im kommerziellen Softwarebereich; in der Hoffnung, Anreize für nationale Entwickler zu schaffen; im Verlangen, sich zur Informationsgesellschaft zu bekennen und darin, Kosten einzusparen. » Weiter

"Pooling Open Source Software" - Studie der EU-Kommission veröffentlicht

Von Dr. Till Jaeger
 
Die von der EU-Kommission betriebene Initiative Interchange of Data between Administrations (IDA) hat eine Machbarkeits-Studie über die gemeinsame Nutzung von Software durch die Verwaltungen der EU-Staaten veröffentlicht. Dabei geht es um Computerprogramme, die durch die öffentliche Hand entwickelt werden. Ziel ist es, diese Entwicklungen auch anderen Verwaltungen zur Verfügung zu stellen, um dadurch Kosten für Mehrfachentwicklungen einzusparen. Dieses Ziel soll dadurch verwirklicht werden, dass solche Softwareprodukte "gepoolt" werden und als Freie Software nutzbar sind. Zu diesem Zweck soll das Projekt "POSS" (Pooling Open Source Software) in das Leben gerufen werden. Die Studie erörtert ausführlich den rechtlichen Hintergrund, aber auch technische und administrative Fragen. » Weiter

Reading between the lines: Lessons from the SDMI challenge

Von Carsten Schulz
 
Am Mittwoch, den 15. August 2001, haben Wissenschaftler der Princeton University, auf dem USENIX -Symposium ihre Studie "Reading between the lines: Lessons from the SDMI challenge" vorgestellt. Gegenstand der Untersuchung sind Verfahren zur Umgehung von technischer Schutzmaßnahmen zum Schutz digitaler Audiodateien vor Vervielfältigung. » Weiter

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