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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

UNIX

Rechtsstreit zwischen Novell und SCO muss teilweise neu verhandelt werden

Von Benjamin Roger
 
Am 24. August hat ein US-Berufungsgericht das Urteil aufgehoben, welches Novell die Rechte an UNIX zugesprochen hatte (dazu die Nachricht der Woche vom 27.08.2007). Der viel beachtete Rechtsstreit muss damit teilweise neu verhandelt werden, was für die Linux-Welt von großer Bedeutung ist, weil SCO behauptet, der Linux-Kernel enthalte Teile des UNIX-Codes und daraus Ansprüche gegen Linux-Distributoren und Nutzer ableitet. Das Berufungsgericht räumt Novell zwar gute Erfolgsaussichten ein, beanstandet aber, dass das erstinstanzliche Gericht in einem abgekürzten Verfahren ("summary judgment") ohne Beteiligung einer Jury entschieden hat, obwohl die Sach- und Rechtslage nicht hinreichend klar gewesen sei. » Weiter

US-Gericht: UNIX gehört Novell

Von Olaf Koglin
 
Das für den SCO vs. Novell-Streit zuständige Gericht in Utah hat in einem Teilurteil entschieden, dass die Rechte an UNIX und ausschließlich Novell zustehen. Damit ist in den seit Jahren anhängigen Klagen eine wesentliche Entscheidung gefallen - beendet sind die Streitigkeiten allerdings noch lange nicht. Aber der Reihe nach: » Weiter

Glaubhaftigkeit von SCO wieder erschüttert

Von Dr. Julia Küng
 
Im Rechtsstreit zwischen der SCO Group und IBM, der sich auf Behauptungen der SCO-Group gründet, IBM habe unberechtigt Unix-Quellcode im freien Betriebssystem Linux verwendet, sind nun Details ans Licht gekommen, die die Grundlage der Behauptungen von SCO ebenso wie deren Vorgehen einmal mehr als fraglich erscheinen lassen. » Weiter

Volle Breitseite durch das Gericht: SCO hat bisher keine stichhaltigen Beweise für behauptete Rechtsverletzungen vorgelegt

Von Dr. Axel Metzger
 
Der Beschluss überrascht nicht wirklich. Er dürfte aber trotzdem für einige Freude im Lager der Open Source Entwickler sorgen. Alle am Verfahren Interessierten haben es nun schwarz auf weiß, dass die bisher dem District Court for the District of Utah in Salt Lake City vorgelegten Beweise nicht besonders überzeugend gewesen sind. Zwar wurde durch den Beschluss vom 09.02.2005 ein Antrag IBMs abgelehnt, in einem beschleunigten Verfahren feststellen zu lassen, dass keine Rechte von SCO durch die Nutzung von Linux verletzt worden sind. Der Antrag scheiterte aber nicht, weil die Richter an einen Erfolg der SCO-Klage glauben. Vielmehr ist das Verfahren noch nicht weit genug gediehen. » Weiter

SCO zur Zahlung von 10.000 Euro Ordnungsgeld verurteilt

Von: Daniel Heyl

(Daniel Heyl ist Praktikant am ifrOSS und studiert Informationsrecht an der FH Darmstadt)

Die SCO Group GmbH, Tochtergesellschaft der durch die Klage gegen IBM in die Schlagzeilen geratenen SCO Group, Inc., muss in Zusammenhang mit dem Rechtsstreit um vermeintlich gestohlenen UNIX-Quellcode 10.000 Euro an die Staatskasse abführen. Das Bad Homburger Unternehmen hatte Webseiten mit Aussagen, Linux beinhalte gestohlenen Unix-Quellcode, nicht vom Netz genommen und damit gegen eine einstweilige Verfügung des Landgerichts München I vom 05.06.03 verstoßen. » Weiter

Hat IBM UNIX-Code unter die GPL gestellt?

Von Dr. Axel Metzger
 
Die freie Software-Szene wird in den nächsten Monaten das Bezirksgericht in Salt Lake City im Auge behalten müssen. Das Gericht hat darüber zu befinden, ob IBM in gesetzeswidriger Weise "proprietären" UNIX-Code unter die GPL gestellt hat. Die Caldera Systems Inc., eine Tochter der SCO Group, hat diesen Vorwurf erhoben - verbunden mit einer Schadensersatzklage in Höhe von einer Milliarde U.S.-Dollar. Caldera ist als Distributor einer wenig erfolgreichen Linux-Distribution und als Mitglied des United-Linux-Konsortiums bekannt. Die Firma ist zugleich Inhaber der Rechte am ursprünglichen UNIX-Code, welche zunächst bei AT&T lagen und später über die Zwischenstation Novell an Caldera weiterübertragen wurden. Caldera wirft IBM vor, im Rahmen seines Linux-Engagements die Rechte Calderas an UNIX verletzt zu haben. » Weiter

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