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Institute for Legal Questions on Free and Open Source Software

MPI

MPI plädiert für Open Access zum kulturellen Erbe

Von Benjamin Roger
 
Das Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte hat Empfehlungen zur wissenschaftlichen Nutzung visueller Medien veröffentlicht, in denen es sich für ein Open-Access-Modell ausspricht. Dabei geht es um kulturhistorische Werke, die keinen urheberrechtlichen Schutz (mehr) genießen, insbesondere die Bestände von Museen.

Das MPI stellt heraus, dass die Regelung des Zugangs zu solchen Werken zunächst keine urheberrechtliche Frage ist (eben weil die Werke gemeinfrei sind), sondern von den Eigentümern (der körperlichen Gegenstände) vertraglich gestaltet werden kann und wird. Die sich anschließende Frage, zu welchen Bedingungen Abbildungen der Werke zugänglich sind, wirft wiederum klassische Probleme des Urheberrechts auf: wer soll diese Kopien nutzen können, zu welchem Preis, und in welchem Umfang? » Weiter

ifrOSS und MPI sprechen sich für Anpassung des Vergütungssystems aus

Von Till Kreutzer

Anlässlich des Auftaktsymposions zum "Zweiten Korb", das das Bundesjustizministerium in Zusammenarbeit mit dem "Institut für Urheber- und Medienrecht" am 26.09.2003 in München durchgeführt hat, hat sich das ifrOSS wie auch das Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum in München zur Reform der Pauschalvergütungssysteme geäußert. Beide Institutionen empfehlen zunächst, es bei dem urheberrechtlichen Vergütungsmodell "Pauschalvergütungen gegen Privatkopierfreiheit" zu belassen. Allerdings müsse das geltende System an die veränderten Bedingungen des digitalen Zeitalters angepasst werden. Alle Beiträge zum Symposium werden in einem Sonderheft der "Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht" (ZUM) veröffentlicht, das schon im November erscheinen soll. Den Beitrag des ifrOSS finden Sie hier. » Weiter

Expansion des geistigen Eigentums in Europa - Aktueller Stand der Diskussion

Von Dr. Axel Metzger
 
Betrachtet man die von der Europäischen Gemeinschaft zuletzt verabschiedeten Richtlinien und Richtlinienvorschläge, so ist insgesamt eine Tendenz der Expansion der geistigen Eigentumsrechte festzustellen. Dagegen wenden sich gemeinhin nur die Verbraucherschützer sowie die Vertreter einer freien Informationsgesellschaft - mit bislang geringem Erfolg. Es scheint, dass die Kritiker nunmehr einen gewichtigen Verbündeten gewonnen haben: den neuen Direktor des viel gescholtenen Münchner Max-Planck-Instituts für Geistiges Eigentum und Steuerrecht in München, Prof. Dr. Reto Hilty. » Weiter

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