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Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software

Linux

Start der Österreichischen Linuxwochen

Von Dr. Julia Küng
 
Morgen, am 08.05.2007, findet in Salzburg der Auftakt zu den österreichischen Linuxwochen statt. Bis zum 22. Juli 2007 ist die „österreichische Open Source Roadshow“ auf Tour im Burgenland (Eisenstadt 11.05.-12.05.), in der Steiermark (Graz 19.05.), in Niederösterreich (Krems 25.05.), Wien (Wien 31.05. bis 02.06.) und in Oberösterreich (Pettenbach 16.07. bis 22.07.). Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops bieten Information sowohl für Einsteiger als auch für Experten und das Programm verrät, dass nicht nur die sehr reizvollen Städte dafür sprechen, bei den Österreichischen Linuxwochen live dabeizusein. » Weiter

Neue Lizenzbedingungen und Lizenzgebühren für Linux-Markenlizenzen

Von Dr. Carsten Schulz
 
Bereits vor einiger Zeit hatte das Linux Mark Institute (LMI) die Bedingungen geändert unter denen sie Lizenznehmern die Verwendung der von ihr verwaltenten Linux-Marken gestattet. Jetzt soll es nach Presseberichten in Australien zu ersten konkreten Aufforderungen von Unternehmen gekommen sein, jährliche Lizenzgebühren zwischen US$ 2.000 und US$ 5.000 zu entrichten. » Weiter

München setzt Linux-Migration fort - Wien startet durch

Von Dr. Julia Küng
 
Die Stadt München hatte ihr weltweit Aufmerksamkeit erregendes Projekt, alle ihre ca 14.000 Rechner auf Linux umzustellen, vorerst auf Eis gelegt. Der Grund dafür liegt in finanziellen und rechtlichen Risiken, die wegen der Softwarepatentpläne auf EU-Ebene und insbesondere der politischen Einigung des EU-Wettbewerbsrates befürchtet werden. Die für Ende Juli 2004 von der Stadt München vorgesehene Ausschreibung des "LiMux Base Client" wurde gestoppt, da zuerst die von Softwarepatenten ausgehenden Gefahren geprüft werden müssten. Nachdem aber die zu einem nicht geringen Teil auf Panikmache basierende Unterbrechung der Linux-Umstellung von mehreren Seiten stark kritisiert worden war und auch das Justizministerium die Sorgen der Stadt zu beschwichtigen versucht hatte, gab der Bürgermeister der Stadt München, Christian Ude, am 11. August bekannt, dass das LiMux-Projekt fortgesetzt wird. Dies lässt vorläufig aufatmen.

Unterdessen beschreitet die Stadt Wien ungeachtet der Debatten in Bayern einen für sie neuen Weg. Ab dem zweiten Quartal 2005 soll den MitarbeiterInnen in Bezug auf rund 7.500 der 16.000 Computerarbeitsplätze die Wahl überlassen werden, ob diese auf Produkten von Microsoft oder auf freier Software wie Linux arbeiten wollen. Der IT-Chef der österreichischen Bundeshauptstadt, Erwin Gillich, spricht von einer "sanften Migration", bei der vermutlich zuerst jene MitarbeiterInnen wechseln würden, deren Computerkenntnisse bereits ausreichend seien. Als Investition ist eine einmalige Open Source-Ausgabe von 100.000 Euro geplant und die Betriebskosten sind für die kommenden fünf Jahre mit 1,1 Millionen Euro angesetzt. » Weiter

Einführung des "Linux Developer's Certificate of Origin"

Von Dr. Till Jaeger
 
Linus Torvalds und der Maintainer der Kernel-Version 2.6, Andrew Morton, haben die Einführung des "Linux Developer's Certificate of Origin" bekannt gegeben. Mit diesem Nachweissystem sollen sämtliche Entwickler, die Beiträge zum Linux-Kernel leisten, eine Erklärung über ihre Rechtsinhaberschaft abgeben. Hauptziel ist nicht die Verifizierung der Autoren sondern die Dokumentation der Herkunft von Patches. Wie Linus Torvalds in seinem Beitrag zur Linux-Kernelliste erläutert, gehen Beiträge zu Linux oftmals über mehrer Stationen, z.B. Maintainer von Untersystemen, in ein "offizielles" Linux-Release ein, so dass deren Verantwortliche die gesamte Herkunftskette nicht mehr nachvollziehen können.

Praktisch umgesetzt werden soll das "DCO" durch den Hinweis "Signed-off-by: Name des Entwicklers -name@mailadresse.xx-" unterhalb der Begründung zu dem jeweiligen Patch, wobei damit inhaltlich das DCO abgegeben wird. Werden an einem Code-Bestandteil innerhalb der Herkunftskette Änderungen vorgenommen, sollen mehrere solche "signed-off"-Hinweise nacheinander angebracht werden. Torvalds möchte den administrativen Aufwand damit möglichst gering halten. » Weiter

Dispute on Legal Issues Surrounding Free Software Intensifies

By Dr. Axel Metzger and Dr. Till Jaeger
 
The controversy over legal problems surrounding Free Software has been stirred further by two new statements. Within a few day's time both a legal opinion by Professor of Law Gerald Spindler of German University of Goettingen for the German Software Association "Verband der Softwareindustrie Deutschlands e. V.", or VSI, as well as a paper written by Paris Professor of Law Christophe Caron in the most important French law journal Dalloz (Dalloz 2003, issue no. 23, p. 1556) have been published. Mr Spindler's study is to be found at the center of interest, accompanied by widespread press coverage. » Weiter

Verschärfte Diskussion um Rechtssicherheit von Freier Software

(English version)

Von: Dr. Axel Metzger und Dr. Till Jaeger
Die Diskussion um die rechtliche Sicherheit im Umgang mit Freier Software sind durch zwei aktuelle Stellungnahmen angeheizt worden. Im Abstand weniger Tage sind eine im Auftrag des VSI erstellte Studie des Göttinger Professors Gerald Spindler und ein Aufsatz des Pariser Professors Christophe Caron in der wichtigsten französischen Fachzeitschrift für Juristen (Dalloz 2003, Heft 23, S. 1556) erschienen. Im Mittelpunkt steht dabei die unter großem Presseecho veröffentlichte Studie Spindlers. » Weiter

Frankfurt an M., München an L.

Von RA Olaf Koglin
 
In den letzten Wochen fielen in zwei deutschen Großstädten die Entscheidungen, welche Betriebssysteme in Zukunft benutzt werden: Frankfurt am Main ging an Microsoft, München an Linux. » Weiter

LINUX im zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt

Von Carsten Schulz
 
Nach einem Bericht der Indiatimes vom 25.12.2002 unternimmt die indische Regierung konkrete Schritte, um die Nutzung von Open Source Software im öffentlichen und schulischen Sektor zu fördern und die Entwicklung "indischer" LINUX-Versionen voranzutreiben. » Weiter

200.000 $ Prämie für GNU/Linux auf der Xbox

Von Olaf Koglin
 
Das auf sourceforge gehostete Xbox Linux Project hat eine in dieser Höhe einmalige Belohnung für Linux-Entwickler ausgelobt: Wer bis Ende dieses Jahres GNU/Linux auf Microsofts Xbox implementiert, erhält 200.000 $. Die genauen Anforderungen werden auf einer "Award and Development Roadmap" zusammengefasst. Danach gibt es auch Teilbeträge ab 10.000 $ für das erfolgreiche Bearbeiten einzelner Aufgaben. » Weiter

Kooperationsvertrag zwischen IBM und BMI

Von Carsten Schulz
 
IBM und das Bundesinnenministrium (BMI) haben Anfang Juni einen Vertrag über die Förderung und den Einsatz von Open Source Produkten in der öffentlichen Verwaltung abgeschlossen. Der zwischen IBM und dem BMI geschlossene Kooperationsvertrag sieht vor, dass die öffentlichen Verwaltungseinrichtungen in Deutschland zu Sonderkonditionen IBM Hard- und Software, die auf offenen Standards basiert beziehungsweise mit Freier Software kompatibel ist, erwerben können. » Weiter

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