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Institute for Legal Questions on Free and Open Source Software

Open Content

Creative Commons errichtet Abteilung zur Harmonisierung von Open Content-Lizenzen im Bildungsbereich

Von Benjamin Roger
 
Creative Commons (CC), einer der Vorreiter der Open Content-Bewegung, hat unlängst die Gründung einer eigenen Abteilung für den Bildungssektor bekannt gegeben, provisorisch "CC Learn" genannt. Eine ihrer Hauptaufgaben wird die Herstellung von Interoperabilität zwischen verschiedenen Open Content-Ressourcen sein, was insbesondere die Beseitigung von Kompatibilitätsproblemen zwischen den unterschiedlichen verwendeten Lizenzen einschließt. Diese können derzeit die Verbindung von verschiedenen Inhalten zu einem neuen - abgeleiteten - Werk verhindern. » Weiter

Google sucht nach freien Inhalten

Von Till Kreutzer
 
Für die Nutzer freier Inhalte bietet Google neuerdings eine verfeinerte Suchoptionen. Über die englischsprachige Google-Seite ist es nunmehr möglich, gezielt nach Inhalten zu fahnden, die unter einer Open-Content-Lizenz stehen. Damit ist Google nach Yahoo schon der zweite große Suchdienst, der das Auffinden freier Inhalte wesentlich erleichtert. » Weiter

UVM - die Vierte

Von Dr. Axel Metzger
 
Das Kompetentnetzwerks Universitätsverbund NRW (UVM) hat nunmehr das vierte Lizenzmodul seines Open Content-Programms vorgestellt - die Lizenz für die nichtkommerzielle Nutzung von Inhalten an Schulen und Hochschulen. Die neue Lizenz basiert im Wesentlichen auf der in Zusammenarbeit mit dem ifrOSS entwickelten Lizenz für Freie Inhalte, gestattet aber die Nutzung des Werkes nur "zum Zwecke der Forschung und Lehre an Schulen und Hochschulen in nichtkommerzieller Form". » Weiter

ifrOSS-Aufsatz über Open Content als Open Content

Von Dr. Till Jaeger

In Heft 7 der juristischen Fachzeitschrift MultiMedia und Recht (MMR) ist der von den ifrOSS-Mitgliedern Axel Metzger und Till Jaeger verfasste Artikel "Open Content-Lizenzen nach deutschem Recht" veröffentlicht worden. Diese Veröffentlichung ist nicht nur die erste Fachpublikation zu den rechtlichen Fragestellungen, die sich aus der Übertragung des Modells der Freien Software bzw. Open Source Software auf andere Werkgattungen ergeben, sondern auch selbst unter einer Open Content-Lizenz frei nutzbar. "Open Content-Lizenzen nach deutschem Recht" wurde von dem juristischen Fachverlag C.H. Beck unter der Lizenz für Freie Inhalte lizenziert (vgl. Nachricht der Woche vom 02.06.2003). Die Lizenz ist nach dem Modell einer Copyleft-Lizenz gestaltet und erlaubt in einem sehr weiten Umfang Nutzungen des Werkes. Damit kann jedermann diesen Aufsatz auf seiner Internetseite zugänglich machen, verändern und in Papierform verbreiten, sofern er die Verpflichtungen aus der Lizenz einhält. Dazu gehört es, Veränderungen ebenfalls nur unter die Lizenz für Freie Inhalte zu nutzen und einen geänderten Titel zu verwenden, die Urhebervermerke beizubehalten und die Nutzung von keinen zusätzlichen Verpflichtungen abhängig zu machen als diejenigen, die in der Lizenz genannt sind.

Der Artikel enthält eine Einführung in das Thema "Open Content" und versucht eine erste Defintion zu entwickeln. Anschließend werden einige Anwendungsbeispiele und die bislang bestehenden Lizenzen vorgestellt. Die rechtliche Bewertung beschreibt zunächst das urheberrechtliche Modell, um dann den Vertragsschluss zu erläutern und die Verpflichtungen der Nutzer. Schließlich finden sich noch Ausführungen zur Durchsetzbarkeit von Open Content-Lizenzen. » Weiter

Universitätsverbund Multimedia NRW und ifrOSS bieten Open Content Lizenz

Von Dr. Axel Metzger
 
Das ifrOSS hat im Auftrag des Kompetentnetzwerks Universitätsverbund NRW (UVM) eine Open Content Lizenz entwickelt, die Lizenz für Freie Inhalte. Die Lizenz überträgt das erfolgreiche Lizenzmodell der Freien oder Open Source Software auf andere Werkgattungen, insbesondere Datenbanken, Texte, Bilder etc. Anders als die bislang bekannten Open Content Lizenzen ist die neue Lizenz auf das deutsche und europäische Urheber- und Vertragsrecht abgestimmt. Die juristischen Probleme, die bei der Nutzung der bislang bekannten Lizenzen auftreten, sind bei der Entwicklung der neuen Lizenz - so weit dies möglich war - ausgeräumt worden. Neben der Lizenz für Freie Inhalte bietet der UVM zwei weitere Lizenzen für die Entwicklung und Verbreitung von Inhalten an: Die Lizenz für die freie Nutzung unveränderter Inhalten und die Lizenz für die Nutzung von Inhalten in bestimmten Nutzkreisen. Diese beiden Lizenzen sind keine Open Content Lizenzen.
Die drei Lizenzen sind in erster Linie für die Verbreitung von Inhalten gedacht, die an nordrhein-westfälischen Hochschulen entstehen. Sie können aber auch für sonstige Projekte genutzt werden. Die Lizenztexte sind entsprechend neutral gehalten und dürfen unverändert vervielfältigt und verbreitet werden. » Weiter

Open Content: U.S.-Verlag Prentice Hall veröffentlicht Bücher unter Open Publication License

Von Axel Metzger
 
Nach einem Bericht von Urheberrecht.org wird der U.S.-Verlag Prentice Hall noch in diesem Jahr sechs Bücher unter der Open Publication License (OPL) veröffentlichen. Prentice Hall ist einer der größten U.S.-Verlage in den Bereichen Wissenschaft und Schulbuch. Laut Urheberrecht.org begründet Prentice Hall diesen Schritt damit, dass man zahlreiche Bücher an die "Open Source"-Gemeinschaft verkaufe, deshalb sei es nur natürlich, dass man zu dieser Gemeinschaft auch beitragen wolle. Zudem erhoffe sich der Verlag durch die Verbreitung der elektronischen Version bessere Verkaufszahlen bei der gedruckten Fassung. Der Verlag O'Reilly verfolgt bereits seit mehreren Jahren erfolgreich eine entsprechende Lizenzstrategie auf Grundlage der OPL. » Weiter

WIZARDS OF OS 2: Freie Content-Lizenzen

Von Olaf Koglin
 
Auf der WOS2 hat sich das ifrOSS - wie angekündigt - intensiv mit freien Content-Lizenzen auseinandergesetzt. Auf der Grundlage der Beiträge in der Mailingliste, dem Workshop "Free Content Licenses" und dem Panel Open Music diskutierten im abschließenden Panel unter der Moderation von Detlef Borchers der Maintainer des OpenMusic-Projekts vom Linuxtag, Michael Kleinhenz, Andreas Lange vom Computerspielemuseum und ifrOSS-Mitarbeiter Olaf Koglin. » Weiter

Eine GPL-ähnliche Lizenz für Musik: Die Open Audio License (OAL)

Von Olaf Koglin
 
Die Electronic Frontier Foundation, die sowohl durch das Brechen des DES-Codes (Cracking DES) als auch durch ihr Engagement für eine freie Diskussion über (Un)sicherheit von krypologischen Techniken einen Namen gemacht hat, veranstaltete am vergangenen Wochendende im Golden Gate Park in San Francisco, CA, ein Open-Air-Concert, mit dem die von der EFF entworfene Open Audio License (OAL) promoted wurde. » Weiter

Erstellung einer Lizenz für Freien Content auf der Wizards of OS 2

Von Olaf Koglin
 
Vom 11. bis 13. Oktober findet in Berlin die Wizards of OS 2 statt. Wie schon bei der ersten "WOS" vor 2 Jahren, bei der unter anderem Richard M. Stallman und Tim O´Reilly sprachen, geht es um offene Quellen - sowohl bei Software als auch bei Informationen. Das ifrOSS freut sich, heuer eng mit dem WOS-Organisator mikro e.V. zusammenzuarbeiten. Wir werden auf der WOS Content-Lizenzen thematisieren, also Lizenzen, die nicht wie z.B. die GPL auf Programme zugeschnitten sind, sondern auf traditionelle Medien wie Bilder, Klänge und insbesondere Texte. Hierzu ist ein Workshop in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung vorgesehen. » Weiter

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